Today isn't the day.

Veröffentlicht auf von elisabethdieerste

Heut fühle ich mich nicht so. Was soll das eigentlich? Was wollt ihr denn von mir? Ich bin doch auch nicht perfekt. :(

Es ist so grau heut. 

 

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Der Himmel ist blau. Es duftet nach Gras, nach Schmetterlingen, nach Sonne. 

Wir sitzen auf einer Decke und sehen uns nur an. 

Und die Sonne lässt deine Augen strahlen, blau. Ganz blau, wie das Meer. Wie der Himmel. Aber eigentlich hat nichts die Farbe deiner Augen.


Alles Phrasen. Umbruchstimmung, kannst du es fühlen?

Dunkle Bässe klingen in meinen Ohren, das blau verschwindet und alles wird schwarz.


Nein, nicht. Ich will es nicht höre, nicht wissen, nicht einbilden. 

Bleib bei mir, für immer. Man hat nicht immer die Klarheit, gefunden zu haben, was man sucht. 


Es ist Frühling, bleiben wir dabei. Bei der karierten Decke, bei den Erdbeeren und den Blumen. Bei den nackten Füßen und den Bienen. Bei dem klaren Herzen. 

Bei süßen Küssen.

Wir brauchen nichts sagen. Wir müssen nichts sagen. Es ist alles, wie wir es uns schon immer gewünscht haben. Wir sehen uns an und wissen, das es nichts anderes gibt als und. In diesem Moment. Wir können uns fühlen, wir sind uns so nah, so nah. 

Unsere Seelen leben um miteinander zu leben. Sie können nicht allein. Sie brauchen sich, wie das Meer das Wasser, wie der Mensch die Luft zum Atmen. 


Wir können nicht miteinander. Was soll das? Warum bildest du dir ein, dass wir zusammengehören? Ganz ehrlich? Wir können uns nicht ausstehen. Du bist das letzte, was ich zum Leben brauch. 

Und doch, was soll ich ohne dich? Sag es mir, verdammt nochmal! 


Wir sehen uns an. Du nimmst meine Hand, ganz fest. Du hälst sie ganz lang, bis meine Finger warm sind. Es ist doch Frühling, trotzdem friere ich. 

Es ist warm. Du nimmst mich in den Arm. So, als würdest du mich nie wieder loslassen. 


Und dann gehen wir, den dunklen Wolken entgegen.

 

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