Regen

Veröffentlicht auf von elisabethdieerste

Soooo, mein erster Blog-Eintrag schon aufregend. Das ist mein erster Blog. Aber es ist einafch nur eine weitere Hoffnung, dass irgendjemand das Zeug liest, was ich manchmal fabriziere. Ich hab lange in meinem Schneckenahus gesessen und mich nicht getraut, dass was ich denke und fühle umzusetzen und aufzuschreiben. Oder Bilder, die in meinem Kopf herumschwirren auf's Papier zu bringen. Dann habe ich ich irgendwann gemerkt, dass die Luf außerhalb meines Schneckenhauses viel erfrischender ist und will endlich das heruasschrei(b)en, was ich bisher hinter der Hand gehalten habe. Vielleicht macht es euch ja Spaß, ein bisschen zu lesen, ich freue mich über Kommentare, Tips und Kritik :)

Hier nun erstmal etwas, zur Einstimmung darauf, was euch erwarten wird ;)

 

 


DSCF7363Es ist Frühling. Aber es ist kalt. Der Regen rinnt von den Dächern, läuft durch die Straßen. Er hat einen langen Weg hinter sich, hat viel gesehen. Er kann viel erzählen. Regen ist für mich ein Zeichen der Trauer. Der Himmel weint. Manchmal tagelang. Was mag der Himmel für Unrecht, für Schmerz gesehen haben. Er blutet. Aus seinen wunden rinnt ein gnadenloser Schmerz. Er muss ihn teilen, sonst zerstört es ihn.  Wenn der Himmel untergeht, hat er den Schmerz der Welt nicht mehr ausgehalten, konnte ihn nicht mehr tragen. Wenn der Himmel untergeht, ist es vorbei.





Ich stehe im Regen und dieser Schmerz wird mir innerlich bewusst. Er brennt in meinem Herzen. Mein Atem stockt. Der Regen läuft langsam über mein Gesicht, vermischt sich mit meinen Tränen. Das Wasser sammelt sich in meinem Mundwinkel. Salz. Ich schaue in den Himmel. Grau. Ein endloses grau. Es nimmt kein Ende, wohin man auch sieht.








Ich stehe in einer großen Stadt auf einem Platz, es regnet. Ich fühle mich allein, verloren. Meine Knie geben nach. Ich lasse mich fallen. Jetzt hocke ich auf dem Platz, in einer großen Stadt. Dort, wo ich keinen kenne, wo ich allein bin...weil ich gedacht habe, hier wird alles besser. Klar habe ich hier einen Job, und eine Wohnung. Aber hier ist kein Mensch. Kein Mensch, dem ich mich anvertrauen könnte, ich bin allein. Ich habe Angst. Hierzubleiben. Alleinzubleiben. 


Ich kann nicht mehr unterscheiden, Tränen oder Regen.



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Meike 12/10/2011 20:07

Ach meine Süße, da hastes mir glatt nachgemacht ;)
finds aba trotzdem toll :*
hdsmdl

elisabethdieerste 12/12/2011 18:09



Gut, das du es mir nicht übel nimmst :)) ♥♥♥